Rencontre entre la conseillère spéciale du ministre de l'Education nationale et l'ORTEJ https://t.co/WwzXvEwbgI
8/08 à 10:12  - Rafraichir - Répondre

Les thématiques de l’ORTEJ

  • Conciliation des temps de vie

    Comment concilier les temps de vie des enfants, des familles, des professionnels de l’éducation en visant le bien-être de tous et le développement optimal des enfants ?

    Éducation et développement de l’enfant

    Quels sont les dispositifs éducatifs et les initiatives les plus adaptées à la prise en compte des rythmes biologiques et psychologiques dans le développement de l’enfant ?

    Chronobiologie et chronopsychologie

    Comment les rythmes biologiques, psychologiques et sociaux influent sur l’action éducative ?
    Quelles sont les concepts, théories et travaux scientifiques sur les rythmes touchant d’autres enjeux ou populations et pouvant éclairer cette problématique ?

de Feststellung und Evaluation der Zeitorganisation

Par Miriam GEBAUER

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Miriam Gebauer

Einführung

Schulische Zeitrhythmen (Holtappels, 2004)

  • Tagesrhythmus mit täglich wiederkehrenden äußeren Takt und innerer Rhythmisierung
  • Wochenrhythmus mit einem zeitorganisatorischen Strukturplan
  • Jahreslauf mit dem Rhythmus von wechselnden bzw. wiederkehrenden Ereignissen und jahreszeitlichen Besonderheiten

Flexible Zeitrhythmisierung =>Schülergerechte Lernbedingungen

  • Physiologische Leistungskurve (Prüß et al., 2010)
  • Entspannungs-, Konzentrations-, Erholungsphasen führen zur Anpassung an das individuelle Lerntempo und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler (Burk, 2006)

Determinanten und Bedingungen

Unterricht (Holtappels, 2004)

  • Offener Schulanfang
  • Kreisgespräch
  • gelenkte Unterrichtsphasen mit Instruktion und Klassengespräch
  • Freiarbeits- und Übungsstunden
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Spiel- und Bewegungspausen

Unterricht (Kunter, Baumert, & Köller, 2007; Pianta & Hamre, 2009)

  • Klassenführung: klar strukturierte Abfolge von unterrichtlichen Aktivitäten
  • Kognitiv aktivierend: intensive, eigenständige Lernzeiten durch gelenkte Instruktionen
  • individuelle Lernunterstützung: positive, unterstützende Schüler-Lehrerbeziehung

Organisational (Prüß et al, 2010)

  • Lernrhythmen
    • 45 Minutentakt?
  • Pausengestaltung
    • Aktivierende Angebote, soziale Angebote
  • Positionierung der Lerneinheiten
    • Orientiert an Entspannungs-, Konzentrations-, Erholungsphasen

Ganzheitliche Umstrukturierung der Schule. Kann nicht nur Klassenweise durchgeführt werden, sondern ist ein Schulkonzept, welches durch alle Lehrenden mitgestaltet mitgetragen werden muss.

Personal (Hesener, 2007; Pfeifer, Bergmann & Holtappels, 2008)

  • Entwicklung einer gemeinsamen Lernkultur
  • Arbeitszeit -> Präsenszeit
  • Lehrerkooperation
  • Arbeitsklima
  • Belastungsempfinden

Aktuelle empirische Ergebnisse

„Realitätscheck“

Praktizieren Schulen flexible Formen der Zeitrhythmisierung am Beispiel der Grundschulen in Deutschland?

Verteilung der Schultypen an Grundschulen in Deutschland auf Basis von IGLU 2011 und TIMSS 2011(Aktionsbildungsrat, 2013)

Verteilung Zeitorganisation auf Schultypen an Grundschulen in Deutschland auf Basis von IGLU 2011 und TIMSS 2011(Aktionsbildungsrat, 2013)

Verteilung der SuS Schultypen an Grundschulen in Deutschland auf Basis von IGLU 2011 und TIMSS 2011(Aktionsbildungsrat, 2013)

Nur „ideale Ganztagsgrundschule“ (rhythmisiert und voll gebunden) gelingt es Schülerinnen und Schüler mit höherem Förderbedarfen entsprechen zu unterrichten (Aktionsbildungsrat, 2013)
An Sekundarstufen sind „ideale“ Bedingungen noch seltener zu finden (Willems & Holtappels, 2013)

Zusammenfassung und Ausblick

Zeitlich flexible Rhythmisierung kann als lern- und leistungsrelevantes Merkmal von Schulen betrachtet werden.
Es bedarf einer Vielzahl schulstruktureller und personaler Determinanten, um zeitlich flexible Rhythmisierung erfolgreich umzusetzen.
Wenn sie gelingt, können Schülerinnen und Schülern aus eher weniger privilegierten Familien entsprechend gefördert werden.

Derzeit gelingt eine „ideale“ Umsetzung nur einem sehr geringem Anteil an Schulen.
Auch ist der Anteil an Schülerinnen und Schülern aus eher weniger privilegierten Familien eher gering.

Zukünftige Forschungsvorhaben sollten sich diesen Themen widmen und untersuchen, aus welchen Gründen es nicht zur „ideale Ganztagsgrundschule“ (rhythmisiert und voll gebunden) kommt (Entscheidungen der Akteure).

Twitter @ObsORTEJ

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